Montag, 2. Oktober 2017

HEIMKINO: TARANTULA

TARANTULA

Poster

Inder Nähe des kleinen Örtchens Desert Rock in der Wüste Arizonas entdeckt man eine garstig deformierte Leiche. Der Dorfarzt Hastings ermittelt, findet aber keine Antwort, da gegen seine Vermutungen das Wort von Professor Deemer steht, der in der Wüste in seinem Labor an einem Wachstumsserum zur Bekämpfung des Welthungers arbeitet. Bei einem unvorhergesehenen Vorfall im Labor entkommt unbemerkt eine Tarantel, welche ebenfalls durch das Serum eine beachtliche Größe erreicht hat. Diese beginnt nun, nachdem sie noch ein gutes Stück gewachsen ist, die Gegend zu terrorisieren. Doch bis es soweit ist, macht sich Hastings noch an Stephanie,die neue Assistentin des Professors heran.

Achtung!!! Es könnte zu Spoilern kommen!!!

Mal wieder Tierhorror- Zeit auf diesem Blog. Und was bietet sich da besser an, als der Spinnenklassiker von Jack Arnold? Naja, eigentlich ziemlich viel.
TARANTULA ist charmant, aber auch wirklich ziemlich altbacken. Für mehr als nostalgische Erinnerungen an die Jugend, als man diesen Film im Nachtprogramm im öffentlich rechtlichen Fernsehen sah, reicht es leider nicht.
Wir haben Klischee- Charaktere mit Klischee- Situationen untermalt mit Klischee- Dialogen. Alles hat man schon so oft gesehen und gehört. Und Tarantel- Action haben wir eigentlich nur in den letzten 25 Minuten. Der rest ist eigentlich eine klassische Mad- Scientist Story.
Aber wie schon erwähnt: es ist charmant, was vor allem an den Effekten liegt. Die sind zwar auch allesamt gnadenlos veraltet, sind aber, in Anbetracht des Alters des Films, immer noch sehr gut anzuschauen. Wir haben klopige Masken, Stock Footage und Rückprojektionen. Ein paar Knochen gibt es noch zu sehen, aber das ist ziemlich harmlos, schließlich haben wir es hier mit einem Film von 1955 zu tun, da gab es noch keinen exzessiven Gore (bis dahin sollte es noch 8 Jahre dauern).
TARANTULA ist nostalgisch charmant, mehr leider nicht mehr.

Fazit:
Ein Trip in die Frühzeit des Gruselkinos

5/10


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